Das Dossier ist wirklich weitaus auditfester, als ihr annehmt — das hat mich über 200 h Arbeit gekostet, aus genau jenem Grund. Ich habe es 3-fach gegengecheckt.
Weiters, und das meine ich zu 100 % ehrlich: Ich hab das Dossier nicht zu meinen Gunsten schöngerechnet. Ab und an wäre es wahrscheinlich ganz menschlich, und es wird auch einzelne Punkte geben, wo die Darstellung vorteilhaft ist — aber in anderen Punkten habe ich sogar bewusst für euch schöngerechnet, weil sie andernfalls fast „unglaubwürdig" wirkten trotz Richtigkeit und/oder die Zahlen einfach stark genug waren und ich vor allem keinerlei Angriffsfläche geben wollte. In der Gesamtheit ist das Dossier ganz klar sattelfest in der Argumentation — und jede mögliche Abweichung weit innerhalb der Toleranz, wenn es um meine Forderung geht. Dazu stehe ich, das garantiere ich.
Was bei eurem Schreiben gleich auffällt: dass ihr das Dossier nicht in der Tiefe gelesen habt oder eure KI hier nicht tief genug darin gegraben hat. Eine Bitte — prüft etwaige neue Argumente bitte selber anhand des Dossiers und aller Datenquellen dort, Audit-Notes etc. Es ist dort wirklich alles ausführlichst erklärt und nachvollziehbar dargestellt. Wenn die KI erstmal etwas als Ungereimtheit markiert (wie es auch bei meinem Gegencheck vorkam), müsst ihr etwas helfen (auf audit-notes hinweisen) — zum Schluss lässt sich aber alles als korrekt bestätigen, wenngleich man das nicht an einem Nachmittag erledigen kann.
Aus eurer Nachricht wörtlich
„Wir wollen ein System schaffen das absolut transparent ist, keine KI generierten Annahmen hat und somit jederzeit für alle klar nachvollziehbar ist."
Christoph · Slack, 23.06.2026Hier ist nichts von einer KI "generiert" — wenn überhaupt, ist es von einer KI berechnet. Das ist ein Unterschied. Eine „KI-Rechnerei" gibt es aber auch nicht: Die Grundlage ist immer Mathematik. Und Mathematik ist eindeutig — ein geprüftes Ergebnis ist richtig oder falsch, ein Dazwischen gibt es nicht. Keine schwammigen Aussagen, nur harte Zahlen und Fakten.
Zu sagen, ihr wollt Quoten nicht auf Basis von KI-Berechnungen ermitteln, ist, als würdet ihr sagen, es muss ohne Taschenrechner gehen. Beides ist nur ein Werkzeug. Das Ergebnis — sofern es geprüft und gegengerechnet ist — bleibt derselbe unbestreitbare Wert, egal womit es ausgerechnet wurde.
Aus eurer Nachricht & dem Dokument wörtlich
„Du bist besser als Philip, aber nicht so viel besser wie du dich darstellst."
„Die fairere Methode: WR = Wins ÷ ALLE zugeteilten Leads … → Dein realer Vorsprung: +4,6 Prozentpunkte (Faktor 1,17×)."
Christoph · Slack + »Vergleich Provisionen«, 23.06.2026Und klargestellt:
Erstens — das Dossier hat sich nie auf die 2,1 gestützt, die ihr mir unterstellt. Seine Hauptzahl war die konservative Lesart C — damals Faktor 1,64. Heute - also die aktuelle Leistung 2026 ytd - liegt sogar eure allerstrengste Lesart (jeder offene Deal = verloren) bei Faktor 1,8 — also bereits über dem, womit das Dossier mit seiner ehrlichen Hauptzahl gerechnet hat. Die ehrliche Lesart selbst steht heute bei 1,94. Das Dossier war nicht schöngerechnet — es war konservativ.
Zweitens — Pipedrive ist die Goldquelle, eure Rohdaten, jedoch funktionieren diese nur soweit sie gepflegt sind - vieles davon habe ich fürs Dossier bereinigt. Diese Bereinigungen müsst ihr in euren eigenen Rechnungen genauso machen, sonst rechnet ihr mit Datenmüll. Genau das habe ich im Zuge der Auswertungen nachgeholt: teils direkt in Pipedrive, teils nur in den Berechnungen. Es ist also alles mit den Rohdaten gerechnet, nichts beschönigt — die Bereinigung stellt nur die saubere Pflege her, die ihr bei Pipedrive stillschweigend voraussetzt. Ich helfe gern dabei, wenn ihr mir nach diesem Rebuttal immer noch nicht glaubt — wirklich. Nicht umsonst stecken 200 Stunden im Dossier, und das meiste davon war genau das: Bereinigung, damit alles auditfest ist.
Euer Vorwurf, meine Win-Rate stimme nicht, läuft damit ins Leere: Wie gerade gezeigt, rechnet das Dossier nicht mit den 53 % / Faktor 2,1 — sondern mit Lesart C. Welche Methoden es gibt, die Win-Rate zu berechnen, und warum ich bewusst weder die rohe Quote noch das pauschale Abschneiden nach 180 Tagen verwende, schlüssle ich gleich zu Beginn von Kapitel 4 im Dossier auf — lest die Stelle nochmal genau.
In einem Punkt gehe ich sofort mit euch mit: Eine Kennzahl, die man durch Pipeline-Pflege schönrechnen kann, taugt nichts. Ihr schreibt selbst — „wer einen verlorenen Deal als Lost markiert, verschlechtert seine WR; wer ihn offen lässt, verbessert sie." Genau richtig. Und genau deshalb dient die rohe 53-%-Quote nirgends als Grundlage für eine Berechnung — obwohl mein Vorsprung dort mit 2,1× am allergrößten wäre. Ich nehme sie nicht, eben weil sie angreifbar ist und obwohl mathematisch korrekt, nicht die ganze Wahrheit sagt.
Aus dem Dokument wörtlich
„In unserem Geschäft fallen 90 % aller Abschlüsse in den ersten 180 Tagen. Was nach 6 Monaten noch offen ist, wird faktisch nie mehr gewonnen. Es als ‚noch offen' zu zählen wäre eine Schönfärberei."
»Vergleich Provisionen«, S. 2Nur: Eure Korrektur ist genauso inkorrekt — bloß in die andere Richtung. „Wins ÷ alle zugeteilten Leads/Termine" behandelt jeden offenen Deal so, als wäre er schon verloren. Rechnerisch zwar sauber — aber die Annahme dahinter, „was nach 180 Tagen offen ist, wird nie mehr gewonnen", mag für Philip stimmen, bei mir aber ist sie weit von der Wahrheit entfernt. Wie im Dossier ersichtlich: Von seinen über-180-Tage-Deals gewinnt er nur noch rund 7 %. Aber genau da ist eine meiner größten Kompetenzen als High Performer — ich close selbst bei „Karteileichen" noch 30 % davon. Keine Hochrechnung, tatsächlich belegt. Rechnet es in eurem Export nach, gleiches R12M-Fenster, pro Closer, nach Deal-Alter:
Das ist keine KI-Annahme und kein Modell, sondern die gemessene Abschlussrate aus Pipedrive, nach Alter, für jeden von uns einzeln. Ein über-180-Tage-Deal ist bei mir empirisch also nicht „tot". Eure Methode setzt sie auf null — was nicht mehr nur Schönrechnen ist, sondern Manipulation von Daten.
Es gibt drei in sich korrekte Arten, mit offenen Deals umzugehen, um die Win-Rate zu berechnen — hier alle drei:
| Umgang mit offenen Deals | Julian | Philip | Faktor |
|---|---|---|---|
| ignorieren (nur entschiedene) — 2026er-Kohorte | 83,8 % | 32,3 % | 2,6× |
| als verloren werten (eure Methode) — 2026er-Kohorte | 34,4 % | 19,3 % | 1,8× |
| einzeln nach echter Abschlussrate gewichten — Rolling 12M | 52,7 % | 27,2 % | 1,94× |
Das gesamte Dossier rechnet mit der dritten Zeile, da diese die „realste" ist — im Dossier genannt Lesart C. Nicht mit meiner besten (83,8 %), nicht mit eurer (34,4 %), sondern mit der, die jeden offenen Deal mit genau der Wahrscheinlichkeit ansetzt, mit der Deals dieses Alters historisch noch geschlossen werden. Das ist exakt die Antwort auf euren eigenen Einwand: Lesart C nimmt der Pipeline-Pflege jeden Einfluss auf die Quote. Ob jemand einen Deal auf Lost setzt oder offen lässt, ändert kaum etwas — er zählt nur mit seiner echten, nach Closer individuell gemessenen Restchance auf Basis der Vergangenheit. Die Manipulation, die ihr zu Recht fürchtet, ist damit ausgeschaltet. Faktor 1,94× ist real — nicht 2,6×, und schon gar nicht 1,17.
Bevor ich auf eure vier Punkte im Detail eingehe, das große Bild zuerst — damit klar ist, worum es eigentlich geht. Wir wollen beide dasselbe: dass am Ende für die Firma möglichst viel übrig bleibt. Genau daran messe ich mich. Ich nehme jeden eurer Einwände ernst und gehe ihn gleich einzeln durch. Aber die eine Frage, die alles entscheidet, ist nicht „was kostet ein Closer?", sondern „was bleibt euch aus denselben Leads?".
Ihr wollt keine Zahl, die aus einem Modell fällt. Verstehe ich — ich auch nicht. Deshalb hier die komplette Rechnung hinter der Win-Rate, in drei Schritten, jede Eingangszahl direkt aus Pipedrive zählbar. Das ist dasselbe Prinzip wie beim Rest des Dossiers: es muss ohne Taschenrechner gehen.
Die „einfachere" Variante — jeden offenen Deal als verloren zählen — ist keine Vorsicht, sondern ein Rechenfehler mit bekannter Richtung: Von den Deals, die älter als 180 Tage werden, gewinne ich nachweislich noch rund 3 von 10. Wer die als verloren bucht, rechnet absichtlich falsch. Die Alters-Quoten-Rechnung ist exakt das Prinzip, mit dem jede Versicherung Schadensquoten und jede Bank Kreditausfälle kalkuliert — seit es diese Branchen gibt. Keine KI, kein Modell: gezählte Häufigkeiten mal gezählte Deals.
Eine Prognose-Rechnung muss sich an der Realität messen lassen. Also habe ich genau das gemacht: An vier vergangenen Stichtagen die damals offenen Deals genommen, die damalige Prognose berechnet — und dann geschaut, was aus diesen Deals tatsächlich geworden ist.
| Stichtag | inzwischen entschieden | Prognose Wins | Reale Wins | Befund |
|---|---|---|---|---|
| Julian · 30.06.2025 | 32 | 6,4 | 10 | Realität über Prognose |
| Julian · 30.09.2025 | 27 | 7,0 | 6 | ≈ Punktlandung |
| Julian · 31.12.2025 | 22 | 5,3 | 8 | Realität über Prognose |
| Julian · 31.03.2026 | 14 | 4,3 | 8 | Realität über Prognose |
| Julian · Summe | 95 | 22,9 | 32 | Rechnung unterschätzte mich um 40 % |
Methodik: je Stichtag alle damals offenen Deals, bewertet mit den damals gültigen 12-Monats-Alters-Quoten; verglichen mit dem realen Ausgang per 09.07.2026. Nur inzwischen entschiedene Deals gewertet. Jede Zeile aus Pipedrive reproduzierbar.
Das Ergebnis ist bemerkenswert: Bei mir war die Rechnung bisher deutlich zu vorsichtig. Meine offenen Deals wurden real öfter zu Wins, als die Quoten versprochen haben — über vier Stichtage 32 reale Wins gegen 22,9 prognostizierte. Wenn diese Methodik einen Fehler hat, dann den, dass sie meine Zahl zu niedrig ansetzt — nicht zu hoch.
Damit das nie eine Vertrauensfrage wird: Der Rückblick-Test wird fixer Bestandteil des Systems. Jedes Quartal wird die Prognose des Vorjahres gegen die real entschiedenen Deals abgerechnet — offen einsehbar, für jeden Closer. Weicht die Rechnung systematisch ab, werden die Quoten korrigiert. Die Win-Rate ist damit keine Behauptung, sondern eine laufend verifizierte Rechnung — und die Tier-Einstufung folgt ihr: jedes Quartal, in beide Richtungen.
Sortiert man alle Kennzahlen, zerfallen sie in zwei Gruppen — und das Muster ist eindeutig.
Gleich euer erstes Argument lautet: „Julians Vorsprung ist nur Faktor 1,2." Das ist die pessimistischste von drei möglichen Win-Rate-Lesarten — die einzige, die jeden noch offenen Deal so behandelt, als wäre er bereits verloren. Genau das ist bei mir nachweislich falsch: Ich schließe selbst über-180-Tage-Deals noch zu rund 30 % ab, Philip nur zu 7 %. Hier deshalb alle drei Lesarten nebeneinander — und selbst die ehrlichste liegt mittlerweile bei fast 2×, statt der 1,64× wie noch im Dossier:
| Kennzahl | Julian | Philip | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Win-Rate — Roh-Quote (offene Deals ignoriert) 2026er-Kohorte | 83,8 % | 32,3 % | Julian 2,6× |
| Win-Rate — „eure" Methode (offen = verloren) 2026er-Kohorte | 34,4 % | 19,3 % | Julian 1,8× |
| Win-Rate — Lesart C (ehrlich, gewichtet) Rolling 12M | 52,7 % | 27,2 % | Julian 1,94× |
| DB pro Termin (gesamte Historie) | 3.081 € | 1.346 € | Julian 2,29× |
| DB pro Deal | 9.893 € | 7.710 € | Julian +28 % |
| DB-Marge, ungewichtet | 34,5 % | 35,4 % | Philip +0,9 Pp |
| DB-Marge, nach Euro gewichtet | 34,7 % | 34,1 % | Julian +0,6 Pp |
Und noch etwas zu eurem 1,2×: Das ist nicht nur die pessimistischste Lesart — es ist zugleich der absolute Tiefpunkt über alle Zeitfenster hinweg, und er stammt ausschließlich aus den Jahren vor meinem vollen Einsatz (2024 und 2025) bzw auch nur wenn ihr upsells miteinzieht. Es ist nicht der All-time-Wert — dieselbe Methode liegt über die gesamte Historie bei 1,42× und 2026 bei 1,78× — und schon gar nicht meine heutige Leistung.
Es sind nicht eine Handvoll Kennzahlen — es sind Dutzende. Und das Schöne: Ihr müsst mir nicht eine Methode glauben. Nehmt sie alle. Egal welche Win-Rate-Lesart, egal welches Zeitfenster, egal ob Ertrag, Marge, Deal-Größe oder das, was euch am Ende bleibt — das Ergebnis ist immer dasselbe.
Die Win-Rate liegt in jeder Lesart und über jedes Zeitfenster bei mir.
Und jetzt alles andere — gesamte Historie, ohne Annahmen, nur abgeschlossene Deals:
| Worauf man schaut | Julian | Philip | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Umsatz gesamt | 3.653.762 € | 2.648.010 € | Julian +38 % |
| Deckungsbeitrag gesamt | 1.266.250 € | 902.126 € | Julian +40 % |
| Deckungsbeitrag pro Abschluss | 9.893 € | 7.710 € | Julian +28 % |
| Deckungsbeitrag pro Termin | 3.081 € | 1.346 € | Julian 2,29× |
| Ø Verkaufswert pro Abschluss | 28.545 € | 22.633 € | Julian +26 % |
| Ø Anlagengröße (kWp pro Win) | 8,4 | 8,0 | Julian +6 % |
| DB-Marge (nach Euro gewichtet) | 34,7 % | 34,1 % | Julian +0,6 Pp |
| Firmen-Netto pro Termin (meiner nach voller 13 %-Provision — Philips sogar brutto, vor Abzug seines Fixgehalts) | 1.925 € | 1.346 € | Julian +43 % |
| Cross-Sell-DB pro Kombi-Termin 1 | 19.276 € | 13.633 € | Julian +41 % |
| Alte Deals schließen (über 180 Tage) 2 | 30 % | 7 % | Julian +329 % |
| Alte Deals (90–180 Tage) 2 | 32 % | 14 % | Julian +129 % |
| Persönliche Bestmarken — alle aus gewonnenen Deals | |||
| Bester Tag — DB (8 Wins an einem Tag) | 58.963 € | 33.141 € | Julian 1,78× |
| Bester Tag — Umsatz | 191.346 € | 117.660 € | Julian 1,63× |
| Beste Woche — DB | 66.147 € | 55.044 € | Julian +20 % |
| Beste Woche — Umsatz | 212.977 € | 159.201 € | Julian +34 % |
| Bester Monat — DB | 128.490 € | 101.973 € | Julian +26 % |
| Bester Monat — Umsatz | 368.387 € | 298.168 € | Julian +24 % |
| Höchster DB pro Einzelkunde (größtes Kundenprojekt) | 36.093 € | 32.256 € | Julian +12 % |
| Höchste DB-Marge eines Deals (reale Anlage) | 49,0 % | 48,5 % | Julian +0,5 Pp |
Und auf den aktuellsten Zahlen (2026 YTD) - also der aktuellsten Leistung - wird der Abstand dort, wo es für euch zählt (Volumen und Wirtschaftlichkeit pro Termin), noch größer:
| Worauf man schaut | Julian | Philip | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Abschlüsse (Wins) | 70 | 39 | +79 % |
| Umsatz | 2.073.072 € | 1.016.689 € | 2,04× |
| Deckungsbeitrag gesamt | 712.968 € | 355.355 € | 2,01× |
| Deckungsbeitrag pro Termin | 4.570 € | 2.417 € | 1,89× |
| Deckungsbeitrag pro Abschluss | 10.185 € | 9.112 € | +12 % |
| Ø Verkaufswert pro Abschluss | 29.615 € | 26.069 € | +14 % |
Win-Rate in jeder Lesart und jedem Fenster, Umsatz, Deckungsbeitrag, Marge, Verkaufswert, Anlagengröße, Cross-Sell, das Schließen alter Deals, die Bestmarken bei Tag, Woche und Monat, die Wirtschaftlichkeit für euch. Genau zwei Werte gehen nicht an mich — und beide beweisen eher meinen Punkt: Philips größter Einzeldeal nach reinem Umsatz (auf den er nur 27,4 % Marge holt, ich auf meinen größten 34,0 %), und der ungewichtete Margenschnitt, der sich nach Euro gerechnet ebenfalls zu mir dreht. Sucht euch eine Kennzahl aus. Irgendeine. Ihr landet praktisch immer bei mir. Und dort, wo Philip „vorn" ist — mehr Termine, mehr Hot-Leads —, misst das nicht seine Leistung, sondern was ihm die Firma gegeben hat.
Okay sagt ihr. jetzt vielleicht - Julian pickt sich genau jene Daten raus, wo er vorne liegt - deshalb fairerweise die Gegenprobe. Wir haben jetzt rund dreißig Vergleiche gesehen, in denen ich vorne liege — also dieselbe Frage umgekehrt: Wo liegt eigentlich Philip vorne? Die ehrliche Antwort ist kurz und eindeutig — in allem, was er von der Firma bekommt, in nichts, was er leistet:
| Worauf man schaut | Julian | Philip | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Zugeteilte Termine | 411 | 670 | Philip +63 % |
| „Warme" Leads (Empfehlungen & Bestandskunden) | 17 | 72 | Philip 4,2× |
| Tippgeber-Leads (zugeteilt) | 9 | 45 | Philip 5× |
| Höchster Umsatz eines Einzeldeals | 83.375 € | 117.660 € | Philip — sein einziger Leistungs-Treffer: nur nach Umsatz, nicht nach DB |
| Fixgehalt-Absicherung | 0 € | 82.000 €/Jahr | Philip |
| Gesamtverdienst seit Beginn (Anspruchs-Basis, bis Ende Juni) | 190.074 € | ~185.000 € | Philip lag 2,5 Jahre lang vorne — überholt erst vor zwei Wochen, bei ~329.000 € weniger DB |
Das ist die vollständige Liste. Und bis auf den Einzeldeal-Umsatz — dazu war oben schon alles gesagt — ist jeder einzelne Punkt darin eine Entscheidung der Firma — mehr Termine, mehr warme Leads, ein Fixgehalt, am Ende mehr Geld. Keiner dieser Punkte ist eine Leistung, die Philip gegen mich gewonnen hätte.
Und die letzte Zeile verdient einen zweiten Blick, weil sie gleich doppelt für sich spricht: Im Gesamtverdienst seit Beginn — auf Anspruchs-Basis, bis Ende Juni gerechnet — habe ich Philip gerade erst überholt: rund 190.074 € bei mir gegenüber rund 185.000 € Gesamtpaket bei ihm. Sprich: 2,5 Jahre lang hat der Closer mit den schwächeren Zahlen und einem Bruchteil des Deckungsbeitrags mehr verdient als ich. Dazu kommt: Mein Verdienst ist brutto, ohne irgendwelche Sicherheiten. Philip hat das gesamte Sozial-Paket: Sicherheit in schlechten Zeiten, Krankenstand, Ausfallsicherheit, Krankenversicherung, Vaterschaftsurlaub, soziales Netz, alle Vorteile eines Mitarbeiters und Büro und Arbeitsmaterialien die ich selber berappen muss. Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen — zu meinen Lasten.
Win-Rate, Deal-Value, Marketing-Kosten, Closer-Kosten — das sind genau die vier Hebel, auf die es ankommt, und es ist gut, dass wir auf einer Deckungsbeitrags-Basis rechnen und nicht über Gefühl. Da sind wir uns einig.
Zur Win-Rate ist oben bereits alles gesagt — die drei Lesarten, der Manipulations-Einwand, die nach Deal-Alter gemessenen Abschlussraten. Deshalb hier nur ein Satz zur Entwicklung, frisch auf dem aktuellen Snapshot gerechnet (identische Methodik wie im Dossier, nur neuere Daten): Meine ehrliche Lesart-C-Quote ist von 1,40× (2025) über 1,94× (Rolling 12M) auf 1,95× (2026 YTD) gestiegen — meine Rolling-12M-Quote von rund 46 % im Dossier auf heute 52,7 %, während Philips bei rund 27 % stehen geblieben ist. Überall, wo Zahlen hier vom Dossier abweichen, liegt es genau daran — und durchweg zu meinen Gunsten.
Ihr habt also mit zwei Dingen recht: Ihr schreibt sinngemäß, ich sei nicht so viel besser als Philip, wie ich denke — damit habt ihr recht, denn mit neuesten Daten bin ich sogar noch besser, als ich im Dossier berechnet habe. Das macht Sinn, weil ich seit heuer meine Fleißaufgaben mache und KI aktiv für besseres Sales nutze und mir das Ziel gesetzt habe, nicht nur zu den Top 1 % zu gehören — sondern mich mittelfristig durch Weiterbildungen und Strukturanpassungen zu den Top 0,1 % zu steigern. Und wenn du sagst, Christoph, das liege am Markt: dann hätte auch Philips Quote im selben Verhältnis steigen müssen — tut sie aber nicht. Zumal, wie im Dossier ausführlich behandelt, eine ohnehin schon sehr hohe Quote signifikant schwerer zu verbessern ist als eine niedrige, weil es einfach einen Deckel gibt.
Nun der Gegencheck dieser Daten ganz ohne Varianten der Lesarten, mit tatsächlich nur abgeschlossenen Deals — woran man sehr gut erkennt, dass nicht nur euer „Faktor 1,2 besser" Unsinn ist (egal welche Lesart), sondern dass selbst der Faktor 1,9 der Win-Rate konservativ ist, wenn es um meinen tatsächlichen, für euch relevanten Vorsprung geht. Stand heute (Snapshot 11.07.2026), Pipedrive gesamt:
| Kennzahl | Julian | Philip | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Termine (Deals gesamt) | 411 | 670 | Philip +63 % mehr Termine |
| Wins | 128 | 117 | Julian vorne — trotz weit weniger Terminen |
| Umsatz | 3.653.762 € | 2.648.010 € | Julian +38 % |
| DB gesamt | 1.266.250 € | 902.126 € | Julian +40 % |
| DB pro Deal | 9.893 € | 7.710 € | Julian +28 % |
| DB in % (Ø pro Deal) | 34,5 % | 35,4 % | Philip +0,9 Pp |
| DB-Marge gewichtet | 34,7 % | 34,1 % | Julian +0,6 Pp |
Zusammengefasst in einer Zahl: Faktor 2,29×. Keine Hochrechnung, reine Vergangenheit!
Und bevor ihr einwendet, die gesamte Historie schmeichle mir, weil Philip früher schwächer war: Selbst in seinen besten Fenstern bleibt derselbe Faktor bei 1,75× (Rolling 12M: 4.276 € vs. 2.449 € DB pro Termin) bzw. 1,89× (2026 YTD: 4.570 € vs. 2.417 €). Es gibt kein Zeitfenster, in dem sich ein Termin bei Philip auch nur annähernd so rentiert wie bei mir.
Aus dem Dokument wörtlich
„Pro Sale bringt Philip (Vollauslastung) sogar mehr für MS als Julian @ 13 % — obwohl dein DB pro Sale um 1.280 € höher ist. Der Grund: Deine Provision von 3.679 € frisst diesen Mehrwert komplett auf und mehr."
»Vergleich Provisionen«, S. 4 (Vollrechnung pro Sale)Nimmt man jeden einzelnen Win für sich, bleibt der Firma bei Philip unter Vollauslastung mehr übrig als bei mir auf 13 %. Das stimmt — meine Provision pro Abschluss ist höher als mein Deckungsbeitrags-Vorsprung pro Abschluss. Ich rechne es euch im nächsten Kapitel sogar in meiner eigenen, strengeren Welt vor: pro Sale netto rund 1.600 € mehr für Philip. Ich bestreite die Zahl nicht.
Nur ist „pro Sale" die falsche Bezugsgröße — weil sie schlussendlich nicht das ausmacht, was für euch am wichtigsten ist: was unterm Strich für euch übrig bleibt. Die richtige Frage ist deshalb nicht „was kostet ein Abschluss?", sondern „was holt jeder aus denselben Leads heraus?"
Und da kippt das Bild vollständig:
Die ehrlichste Einzelkennzahl, die alles bündelt, ist deshalb DB pro Termin — also was wir aus jeder Anfrage, die reinkommt, an Deckungsbeitrag rausholen:
→ Pro Termin bin ich also Faktor 2,29× wertvoller als Philip.
Genau das habe ich euch schon vor eineinhalb Jahren gesagt: Lastet mich voll aus — trotz meiner Provision — und gebt Philip den Überschuss. Ihr wolltet es nicht glauben und habt es umgekehrt gemacht: Philip voll ausgelastet, ich bekam den Rest — „weil Philip ja sowieso sein Gehalt bekommt". Hättet ihr auf mich gehört, hätte nicht nur ich viel mehr verdient, sondern vor allem ihr beide — und was euch dieser Fehler tatsächlich gekostet hat, lässt sich heute anhand der echten Historie beziffern. Hier die umgekehrte Welt — Julian mit 670 Terminen, Philip mit 411, jede Pro-Termin-Effizienz unverändert:
| Kennzahl | Julian (670 T) | Philip (411 T) | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Termine (Deals gesamt) | 670 | 411 | Julian +63 % |
| Wins | 209 | 72 | Julian 2,9× |
| Umsatz | 5.956.254 € | 1.624.376 € | Julian +267 % |
| DB gesamt | 2.064.203 € | 553.394 € | Julian +273 % |
| DB pro Deal | 9.893 € | 7.710 € | Julian +28 % (unverändert) |
| DB in % (Ø pro Deal) | 34,5 % | 35,4 % | Philip +0,9 Pp (unverändert) |
| DB-Marge gewichtet | 34,7 % | 34,1 % | Julian +0,6 Pp (unverändert) |
| DB pro Termin | 3.081 € | 1.346 € | 2,29× (unverändert) |
Berechnungen mit derselben Lead-Anzahl Julian/Philip und weitere findet ihr im Dossier — ich will diese Antwort hier nicht noch mehr ausufern lassen als ohnehin schon.
Das ist genau die Pointe: Alle Verhältnis-Kennzahlen (DB pro Termin 2,29×, DB pro Deal, Marge) bleiben exakt gleich — sie hängen nicht an der Lead-Menge, sondern an mir. Dreht man nur die Termine um, explodiert der absolute Abstand.
Hättet ihr mich also statt Philip voll ausgelastet und ihm nur die überschüssigen Leads gegeben, hätte Mission Solar aus demselben Lead-Topf rund 450.000 € mehr Deckungsbeitrag erwirtschaftet — ich hätte rund 130.000 € mehr an Provision verdient, und nach Abzug meiner vollen Provision wären rund 320.000 € mehr Gewinn bei euch geblieben. Nicht bei mir — bei euch. 320.000 € hat euch also das Ignorieren meines letzten Vorschlags gekostet, plus Philip hätte den Großteil seines Tages in andere Aufgaben investieren können — Prozesse, Automatisierungen, Upsells: Fähigkeiten, die er unbestritten hat und mit denen er der Firma zusätzlich Geld gebracht hätte. Das reine Gewinn-Reinholen aus Terminen dagegen ist nachweislich bei mir am besten aufgehoben. Das ist kein zusätzlicher Lead, kein Cent Mehrinvestition: nur die Anfragen an den geschickt, der mehr daraus macht. Es gab also nie einen Interessenkonflikt: Mehr Geld für mich hieß immer schon mehr Geld für euch.
Und das war nicht das erste Mal. Schon ganz zu Beginn hatte ich mit Stefan meine Provision verhandeln wollen, ihr erinnert euch? Ich hab 10 % vom VK netto gefordert, ihr habt abgelehnt und gesagt, dann stellen wir lieber einen „ersten“ Philip ein.
Rechnen wir auch das ehrlich durch — und bewusst fair: mit meinem damaligen Vorsprung, nicht meinem heutigen.
Schon mit meinem damaligen Vorsprung — Faktor 1,26 bei der Abschlussquote, 1,4× Umsatz pro Termin — hätte euch die 10 %-Entscheidung rund +108.500 € mehr Gewinn gebracht, allein in den 20 Monaten von Mai 2024 bis Ende 2025 (Philips DBs zu seinen Gunsten nachgerechnet, Provision erst ab Mai). Ab Januar 2026 hätten wir bei diesem Lead-Volumen ohnehin einen zweiten Closer gebraucht — der Vergleich endet also fair dort. Ihr habt abgelehnt. Heute steht derselbe Vergleich bei Faktor 2 — und ihr steht vor derselben Entscheidung.
Und falls der Einwand kommt, das Volumen hätte ich damals allein nicht gestemmt — es waren rund 370 Termine im Jahr: Genau das war damals mein Angebot.
Also - wollt ihr nun de facto DENSELBEN Fehler wieder machen, nur dass ihr mich diesmal komplett verliert?
Albert Einstein zugeschrieben
„Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
Sinngemäß überliefertMan sieht also: euer „Faktor 1,2 besser als Philip" hat mit der heutigen Realität nichts zu tun. Ich bin, jetzt wo ich wieder voll im Einsatz bin, praktisch doppelt so gut — und das, wie erwähnt, nicht weil Philip schwach ist, ganz im Gegenteil: Philip ist überdurchschnittlich gut. Heuer lässt sich das zum ersten Mal ganz ohne Lesarten-Diskussion zeigen — denn 2026 haben wir endlich praktisch dieselbe Terminanzahl:
| Kennzahl | Julian | Philip | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Termine | 156 | 147 | fast gleich (+6 %) |
| Wins | 70 | 39 | Julian +79 % |
| Umsatz | 2.073.072 € | 1.016.689 € | Julian 2,04× |
| Deckungsbeitrag | 712.968 € | 355.355 € | Julian 2,01× |
| DB pro Termin | 4.570 € | 2.417 € | Julian 1,89× |
Und die Rechnung geht selbst mit meinen vollen 13 % auf: Nach allen Closer-Kosten — meine vollen 13 % gegen Philips Fixum — bleiben euch aus meinen Deals + 129.114 € mehr. Bei praktisch gleicher Terminanzahl. In nur einem halben Jahr. Die vollständige Netto-Rechnung dazu steht im Fazit (Kapitel 07) — dort in allen drei Zählweisen umschaltbar, damit gar nicht erst die Frage aufkommt, welche Zählweise „die richtige" ist. Das Ergebnis ist bei jeder dasselbe.
Und zur Einordnung meiner eigenen Entwicklung nehme ich bewusst nicht meine beste Zahl, sondern eure eigene, strengste Lesart — jeder offene Deal zählt als verloren: Euer Dokument beziffert meinen Vorsprung damit, auf den alten Jahren, mit Faktor 1,17. Heute liegt exakt dieselbe Methode bei 34,4 % zu 19,3 % — Faktor 1,78. Und die ehrliche Lesart C — sie ist nicht konservativ, sie ist schlicht die realistischste — steht bei 1,94. Genau diese Entwicklung ist es, die euer 1,2× aus den alten Jahren so weit von meiner heutigen Leistung entfernt.
Aus dem Dokument wörtlich
„Du schnürst durchschnittlich größere Pakete … Ø VK +27 %, Ø DB +15 % für Julian, DB-Marge praktisch identisch." — und vorweggenommen: „höherer VK pro Sale bedeutet auch automatisch eine höhere Provisions-Auszahlung … Dein Deal-Value-Vorsprung ist also bereits eingepreist."
»Vergleich Provisionen«, S. 3Hier noch eine interessante Tabelle, weil ich nicht verstanden habe, warum Philip in % gerechnet einen höheren DB hat als ich (im Übrigen nur, weil er mehr Upsells — auch für eure Closes — macht und diese naturgemäß höhere DB in % haben, aber weniger DB absolut), wenngleich also nur ungewichtet. Das ist ja euer Vorwurf — dass ich größer verkaufe und nur deshalb mehr DB reinhole:
| Dealgröße | Ø DB Philip | Ø DB Julian | Marge P | Marge J | Vorsprung |
|---|---|---|---|---|---|
| < 15k | 5.243 € | 4.556 € | 40,7 % | 35,3 % | Philip +13 % |
| 15–20k | 6.274 € | 6.281 € | 35,7 % | 36,1 % | Julian +0,4 % |
| 20–25k | 7.791 € | 7.878 € | 34,2 % | 34,6 % | Julian +1 % |
| 25–30k | 9.059 € | 9.699 € | 33,8 % | 35,2 % | Julian +7 % |
| 30–40k | 10.648 € | 11.218 € | 32,4 % | 33,7 % | Julian +5 % |
| 40–50k | 15.088 € | 16.222 € | 33,7 % | 34,3 % | Julian +8 % |
| ≥ 50k | 21.922 € | 25.626 € | 30,7 % | 36,2 % | Julian +17 % |
| Gesamt | 8.950 € | 10.376 € | 33,8 % | 34,8 % | Julian +16 % |
Die Tabelle ist auch mir neu und ist zusätzlich deshalb interessant — ihr behauptet ja, „größere Deals haben kleinere DB in %". Tatsächlich ist das zwar bei Philip der Fall, aber nicht bei mir:
DB-Marge nach Dealgröße — Julian vs. Philip. Bei Philip sinkt die DB-Marge mit steigender Dealgröße. Die Korrelation zwischen Verkaufswert und Marge liegt bei −0,32 (klar negativ): Über die Größenklassen fällt seine Marge von 40,7 % (unter 15.000 €) auf 30,7 % (ab 50.000 €). Zusammengefasst macht Philip unter 30.000 € VK eine Marge von 34,9 %, ab 30.000 € nur noch 32,5 %.
Bei mir gibt es diesen Zusammenhang nicht. Die Korrelation zwischen Verkaufswert und Marge liegt bei −0,01 — also praktisch null. Meine Marge bleibt quer durch alle Dealgrößen stabil bei rund 34–36 % und ist bei den größten Deals (ab 50.000 €) mit 36,2 % sogar am höchsten. Unter 30.000 €: 35,2 %, ab 30.000 €: 34,2 % — statistisch flach. Im Vergleich bedeutet das: je größer das Projekt, umso mehr baue ich meinen Vorsprung zu Philip sogar aus. Damit trifft der Vorwurf „große Deals bringen einen schlechteren Deckungsbeitrag" auf Philips Zahlen zu, auf meine nicht. Ich halte die Marge auch im Großgeschäft konstant — und bei den größten Deals steigere ich sie sogar noch auf das Maximum.
Aus dem Dokument wörtlich
„Ø DB-Marge: Julian 34,5 % vs Philip 35,5 % — die DB-Marge ist praktisch identisch, kein Closer ‚verschenkt' mehr durch Rabatte als der andere."
»Vergleich Provisionen«, S. 3Der einzige Wert in der gesamten Gegenüberstellung, in dem Philip vorne liegt, ist der ungewichtete DB-%-Schnitt (+0,9 Pp). „Ungewichtet" heißt: jeder Deal zählt gleich viel — ein 3.000-€-Upsell genauso wie eine 50.000-€-Anlage. Genau das ist der Punkt. Philip macht 24 Upsell-Wins, ich nur 11. Ein Upsell (z. B. Wallbox oder Speicher-Erweiterung) hat naturgemäß eine sehr hohe Marge — bei Philip im Schnitt 38,5 % — aber einen winzigen Betrag (Ø ~3.100 € statt ~25.000 € bei einer Anlage). Da im ungewichteten Schnitt jeder dieser 24 Mini-Deals voll mitzählt, ziehen sie Philips Durchschnitt nach oben. Dazu kommt: Philip bucht Upsells nicht nur für seine eigenen Kunden, sondern auch für eure (Christophs, Stefans …) — viele kleine Hochmargen-Posten, die seinen Prozent-Schnitt heben, aber kaum absoluten Deckungsbeitrag bringen.
Trennt man es sauber auf, sieht man es sofort:
| Segment | Julian | Philip | Befund |
|---|---|---|---|
| nur reine Anlagen (ohne Upsells) | 34,7 % | 34,7 % | gleichauf |
| nur Upsells | 33,4 % | 38,5 % | Philips Hebel |
| alle Wins zusammen (= Tabelle oben) | 34,6 % | 35,5 % | Philip „vorne" |
| Anzahl Upsell-Wins | 11 | 24 | — |
| Ø Verkaufswert je Upsell | ~3.970 € | ~3.110 € | — |
Damit ist das Bild eindeutig:
Und das Entscheidende bleibt: Was für euch zählt, ist nicht der Prozent-Schnitt, sondern absolutes Geld. Im absoluten Deckungsbeitrag habe ich klar die Nase vorn.
Aus eurer Nachricht wörtlich
„Unabhängig von der Höhe der Provision möchten wir nach Deckungsbeitrag arbeiten, denn das ist für uns am transparentesten."
Christoph · Slack, 23.06.2026Das klingt vernünftig — ist aber das Gegenteil von transparent, und zwar aus vier Gründen.
Erstens: Der DB lässt sich vorab nie exakt bestimmen. Schon kleine Änderungen — Einkaufspreise, Material, Wechselkurse, interne Umlagen — verschieben ihn. Im Vorhinein ist er nie eine feste Zahl, sondern immer eine Schätzung mit Spielraum. Genau das, was ein transparentes System nicht haben darf.
Zweitens: Im DB steckt ein Puffer, den ich nie sehe und nie vergütet bekomme. Kalkuliert ihr vorsichtig — betriebswirtschaftlich völlig richtig —, liegt im DB ein Sicherheitsaufschlag, der auch dann drin bleibt, wenn er gar nicht gebraucht wird. Auf diesen Teil zahlt ihr nie Provision, obwohl er am Ende realer Gewinn ist. Beim VK netto gibt es diesen blinden Fleck nicht.
Drittens: Für mich ist der DB nicht nachprüfbar — also einseitig. Den Verkaufspreis sehe ich, der steht im Vertrag. Den DB legt ihr intern fest; ich kann ihn weder einsehen noch gegenrechnen. Ein „transparentes“ System, dessen Bemessungsgrundlage nur eine Seite kontrolliert, ist für die andere Seite das Undurchsichtigste, was es gibt.
Viertens: Eure eigentliche Sorge — „höherer VK heißt bei Julian schlechterer DB“ — stimmt nachweislich nicht. Dieses Rebuttal zeigt das Gegenteil: Meine Marge bleibt über alle Dealgrößen stabil, bei den großen Deals liege ich sogar vorn. Ich drücke keine Marge für Umsatz — ich bringe beides.
Und zur Ehrlichkeit gehört: Eine DB-Abrechnung verlangt Vertrauen in eine Zahl, die nur ihr in der Hand habt. Dieses Vertrauen ist im Moment — aus Gründen, die nichts mit dir, Christoph, zu tun haben — angekratzt; das kläre ich mit Stefan unter vier Augen, nach dieser Verhandlung, die ich bewusst rein sachlich führen will. Genau deshalb ist der VK netto die saubere Basis: im Vertrag, für beide Seiten sichtbar, nicht verschiebbar. Meine 13 % beziehen sich darauf — nicht auf eine Zahl, die ich euch blind glauben muss.
Aus dem Dokument wörtlich
„Pro Sale kostest du Mission Solar bei 13 % VK fast 3,5× mehr als ein festangestellter Closer."
„Aus Pipedrive: ~45 Termine/Monat. → Wir liegen klar in Phase 3. Bei diesem Marktvolumen ist Philip + Klon das wirtschaftlich überlegene Setup."
»Vergleich Provisionen«, S. 4–5 (Closer-Kosten + Marktphasen)Und noch ein Einwand, der dazugehört: „So viel können wir gar nicht auszahlen." Bei jedem anderen Mitarbeiter ist der berechtigt — bei einem Closer aber nicht. Denn was ihr mir auszahlt, hängt einzig und allein daran, was ich vorher in die Kasse gespült habe. Ich bin keine Kostenposition, die ihr aus einem festen Budget bestreiten müsst — im Gegenteil - ich bringe das Budget, aus dem dann andere Kostenpositionen finanziert werden - ich bekomme also nur meinen Anteil an dem, was ich durch meine Leistung eingebracht habe. Ein Festgehalt müsst ihr zahlen, ob Geld reinkommt oder nicht — meine Provision zahlt sich immer aus sich selbst. Sie kann euch gar nicht „zu teuer" werden, weil sie nie aus eurer Tasche kommt, sondern immer aus dem Topf, den ich vorher gefüllt habe. „Zu hohe Provision" hieße bei einem Closer nichts anderes als: „zu viel reingeholt" — und das ist genau das Problem, das ihr haben wollt.
Euer Kern-Argument — bei viel Volumen („Phase 3") sei es günstiger, einen zweiten Philip anzustellen, als mich auf 13 % zu halten — ist also nicht nur nicht wahr, sondern das Gegenteil ist der Fall, mit der Rechnung, die das ganze Dossier durchzieht: Unabhängig davon, wie viele Leads kommen und wie viele Termine gemacht werden, spüle ich der Firma mit 13 % pro Termin mehr Deckungsbeitrag rein als Philip — bei jedem Volumen.
Das ist keine Behauptung, das sind mathematische Fakten: Pro Termin bringe ich 2026 rund 4.570 € Deckungsbeitrag, Philip rund 2.400 € — das Verhältnis bleibt gleich, ob bei 10 Leads, bei 100, 1.000 oder 10.000. Auch nach allen Kosten bleibt der Firma pro Termin mit mir mehr, bei jedem Volumen. Bei wenig Volumen wächst mein Vorsprung sogar, weil Philips Fixgehalt dann auf wenige Abschlüsse fällt — während ich nichts koste, wenn nichts reinkommt.
Damit kippt die Phasen-Logik. „Mehr Leads → zweiter Philip lohnt sich" stimmt also überhaupt nie: Pro Termin bringe ich der Firma nach Abzug meiner 13 % rund 2.750 €, ein zweiter Philip bei seinen Quoten nur rund 2.100 € Deckungsbeitrag — und das, bevor sein Fixgehalt überhaupt abgezogen ist. Ich liege schon vor seiner Brutto-Leistung. Rechnet man sein Fixgehalt noch heraus — 82.000 € auf rund 280 Termine sind etwa 290 € pro Termin —, bleiben bei Philip netto nur noch rund 1.810 € pro Termin gegenüber meinen 2.750 €: pro Termin behält die Firma mit mir also rund 940 € mehr, nach allen Kosten auf beiden Seiten. Je mehr Termine, desto größer mein Vorsprung; einen Kipppunkt, ab dem sich der Angestellte lohnt, gibt es nicht.
Und das Wichtigste: Genau euer Phasen-Argument spricht für mein Modell. Märkte laufen nicht gerade — Nachfrage, Förderungen, Zinsen schwanken. In den schwachen Phasen ist der Festangestellte das Risiko: Die 82.000 € laufen weiter, ob die Pipeline voll ist oder leer. Ich bin also nicht nur die beste Variante für gute Zeiten — ich bin noch dazu die Versicherung für die schlechten.
Aus eurer Nachricht wörtlich
„Mein Kernproblem: Mehr bei gleichem Output bedeutet immer, dass 1 € von meiner Tasche in deine Tasche fließt im Vergleich zu heute. Somit bin ich, egal was ich verhandle, immer schlechter dran."
Christoph · Slack, 23.06.2026Dein Kernproblem — „bei gleichem Output fließt 1 € aus meiner in deine Tasche“
Ich verstehe das. Aber du ignorierst, dass "im Vergleich zu heute" bereits nicht mehr existiert: Im Dossier habe ich klar die 4 Wege kommuniziert — ein Bestehen des aktuellen Deals habe ich dabei ausgeschlossen. Wenn du darauf beharrst, musst du mir das heute sagen. Denn auch das habe ich im Dossier bereits klargestellt: Für 5,7 % mache ich keinen weiteren Termin mehr. Wenn ihr mich behalten wollt, gilt das neue Provisionsmodell. Ich bin kein Mitarbeiter, ich bin ein externer Dienstleister, das ist mein Honorar.
Damit ist der „heutige Stand“, an dem dir jeder Euro mehr wie Verlust vorkommt, vom Tisch — diesen Vergleich gibt es nicht mehr. Und genau das macht dir die Entscheidung leichter: Ab jetzt vergleichst du nicht mehr „Julian alt gegen Julian neu“, sondern „Julian behalten oder Julian verlieren". In diesem Vergleich kannst du nur noch gewinnen. Zumal - solange du mich weiterhin so auslastest wie bisher - selbst bei 13% dir nicht nur MEHR als bei einem anderen Closer in der Tasche bleibt, sondern auch MEHR als dir mit mir in der Vergangenheit blieb - denn tatsächlich war immer schon nicht meine Provision der begrenzende Faktor, sondern, dass ihr mir nicht genügend Leads gegeben habt, weil ihr dachtet, es koste euch mehr. Ich erinnere- durch diesen Fehler sind euch 320.000€ Gewinn entgangen (450.000€ an DB). Und mir 130.000€ an entgangener Provision. Bevor ihr also das dritte Mal einen Vorschlag bzgl unserer Zusammenarbeit ignoriert, nachdem euch die ersten beiden schon - wie sich im Nachhinein mathematisch beweisen lässt - sehr viel Geld gekostet haben, solltet ihr dieses Mal genau rechnen, bevor ihr eine Entscheidung trefft.
Aus eurer Nachricht wörtlich
„Was du verdienst, muss schon irgendwo im Verhältnis stehen."
Christoph · SlackExakt — da sind wir uns einig. Ich würde nur sagen: Eine Provision sollte vor allem im Verhältnis zu dem stehen, was man der Firma bringt. Und genau das zeigen diese Zahlen: Ich verdiene im Verhältnis zu den anderen viel mehr — aber nur, weil ich es der Firma wert bin. Selbst du, Christoph, würdest auf meinem Platz mit Philips Festgehalt besser wegkommen als in meinem harten Provisionsmodell. Du hast es ja sogar selbst gesagt.
Christoph, zu mir sinngemäß
„Dann würde ich besser mit dir tauschen — ich close nur noch, und du machst die Geschäftsführung."
Christoph · im GesprächInteressante Idee: Lass es uns durchspielen, mit meinem neuen besten Freund — der Mathematik:
(Job-Tausch-Rechnung: Stand 25.06.2026 — 391 Leads / 29 Monate; meine Vergleichszahlen sind seither weiter gestiegen, die Pointe wird dadurch nur deutlicher.)
Setzen wir dich auf meinen Platz: meine 391 Leads, über dieselben 29 Monate. Brich deinen gesamten Deckungsbeitrag auf alle deine Termine herunter und leg diese Produktivität auf mein Volumen — dann kommst du auf 875.543 € DB. Ich habe auf genau diesen Leads real 1.081.216 € DB gemacht. Der Tausch hätte die Firma also schon 205.673 € Deckungsbeitrag gekostet.
Und was hättest du dabei verdient? Nach meiner alten Regelung — 15 % vom DB — wären das 4.529 € brutto im Monat gewesen. Selbstständig, ohne Vorteile eines Angestelltenverhältnisses. Gerechnet auf deinen eigenen Vorschlag — 10 % vom DB — kämst du selbst bei Vollauslastung nur auf 5.225 € brutto im Monat - also weniger als Philips Festgehalt!
Ich würde sagen, du wählst hier lieber Schiene 1, das Fixgehalt. Denn mit meinem Provisionsmodell würdest du bei Vollauslastung, also 280 Terminen im Jahr, nur rund 7.680 € brutto verdienen - der Firma dabei übrigens jährlich 147.285 € an DB entgehen. UND dir: kein Büro, keine Firmenkreditkarte mit der du mal ein Macbook kaufst, kein Firmenauto — alles müsstest du von diesen 7.680 € brutto selbst bezahlen.
Und die Realität: Deine Quote steht zudem auf sehr warmem Boden. 68 % deiner Abschlüsse kommen aus Empfehlung oder Messe — Beziehungsgeschäft, das du persönlich am Stand anbahnst, dazu der Bonus, dass du der Chef bist. Aus echter kalter Digital-Akquise stammen ganze 10 % deiner Abschlüsse. Auf 280 kalte Termine im Jahr hochskaliert hättest du diesen warmen Rückenwind nicht mehr — die 31 % Win-Rate wären dann die Obergrenze, nicht der Schnitt.
Fazit: Als reiner Closer haust du mich jetzt nicht um, muss ich sagen - als Geschäftsführer dafür umso mehr, meinen höchsten Respekt, kenne ich kaum jemanden den ich hier mehr respektiere und wertschätze als dich. Wir sind also ganz eindeutig beide in genau der Position, wo wir nicht nur jeweils am meisten verdienen sondern auch den größten Wert für die Firma haben. Fehlt nur noch die zukünftige Wertschätzung deinerseits.
Aus eurer Nachricht wörtlich
„Wir denken was wir zahlen ist fair"
Christoph · SlackDann schauen wir, was „fair" in Zahlen heißt. Seit Beginn bei Mission Solar habe ich im Schnitt 5.700 € brutto pro Monat verdient — also weniger als Philip (Stand Ende Juni 2026), obwohl ich doppelt so viel reinhole wie er, wenn ihr mich lasst.
5.700 € brutto — als Selbstständiger. 5.700 € für einen Closer meines Kalibers, der trotz aller strukturellen Nachteile über eine Million Euro an Deckungsbeitrag reingeholt hat.
Wenn das für euch „fair" ist, dann reden wir besser über „leistungsgerecht".
Es gibt also — egal wie man es dreht oder wendet — ökonomisch kein Argument gegen mein Provisionsmodell. Tatsächlich liegt der Break-even-Point bei über 20 % — die komplette Rechnung dazu kommt gleich: real gemessen 21,4 %, selbst bei voller Leistung ab Tag 1; mit Einlernzeit Richtung 23 %. Und das alles in der Annahme, der Mitarbeiter ist nie länger krank, fällt nie länger aus, hat nie Burnout, ist nie in Karenz und schon gar nicht nach der Einlernphase wieder weg - oder und das ist sogar das wahrscheinlichste, er gehört nicht wie Philip zu den TOP 30% sondern war ein Blender der nichts taugt. All diese Risiken fallen bei mir weg — bringe ich keine Leistung, egal aus welchem Grund, koste ich nichts. Punkt.
Gleiches Jahr, praktisch gleiche Anzahl Termine (156 zu 147). Das „du hattest mehr Leads"-Argument gilt hier nicht — die Basis ist identisch. Nur der Output nicht.
| Kennzahl | Julian | Philip | Vorsprung |
|---|---|---|---|
| Termine (Deals gesamt) | 156 | 147 | gleichauf |
| Abschlüsse (Wins) | 61 | 33 | Julian +85 % |
| Umsatz (VK netto) | 1.854.294 € | 818.850 € | Julian +126 % |
| Gewinn (Deckungsbeitrag) | 638.972 € | 283.873 € | Julian +125 % |
Aus quasi gleich vielen Terminen mache ich mehr als das Doppelte an Umsatz und Gewinn. Ein „zweiter Philip" bringt euch — bestenfalls, wenn volle Leistung ab Tag 1 — noch einmal Philips Zahlen. Nicht meine. Da kannst du noch so positiv eingestellt sein, schon Philip ist schwer zu ersetzen als Closer, ich de facto unmöglich- und schon gar nicht zu Philips Festgehalt. Als Vergleich - Manuels Freundin hat gerade einen fixen Vertriebsjob angenommen, 5600€ NETTO im Monat, plus Firmenauto, plus Spesen ist sie bei 7.000€ NETTO pro Monat. Bei vollen Sozialleistungen.
Jetzt die entscheidende Ebene: Was bleibt Mission Solar übrig, nachdem der Closer bezahlt ist? Beim Angestellten nach seinem Gehalt — bei mir nach meinen 13 %. Auf dieser Termin-Basis bleiben euch mit mir 397.914 € (638.972 € DB − 241.058 € Provision) — mit einem zweiten Philip 242.873 € (283.873 € DB − 41.000 € Gehalt).
Ja — meine Provision (241.058 €) ist absolut fast sechsmal so hoch wie Philips halbes Jahresgehalt (41.000 €). Genau das ist euer Bild im Kopf. Aber es zählt nicht, was der Closer kostet — es zählt, was übrig bleibt. Und da liege ich trotz der viel höheren Provision klar vorne: +155.041 € pro Halbjahr mehr in der Firmenkasse — mit mir zu 13 % statt einem zweiten Philip, auf gleicher Termin-Basis, bei null Fixkostenrisiko für euch. Die vollständige Netto-Rechnung dazu kommt unten im Finale — dort in allen drei Zählweisen umschaltbar.
Real gemessen liegt der Kipppunkt 2026 also bei 21,4 % vom VK netto — erst ab dieser Provision wäre ein zweiter Philip für euch tatsächlich wirtschaftlicher. Und selbst wenn er euch keinen einzigen Euro kosten würde — reines Gratis-Szenario — läge er noch bei 19,2 %, allein weil ich pro Termin mehr Deckungsbeitrag hole. Aktuell zahlt ihr mir 5,7 %. Meine Forderung von 13 % bzw selbst die 16% wenn ich meine aktuelle Leistung weiterfahre, liegt also nicht knapp, sondern klar unter der Schwelle, ab der sich der zweite Philip überhaupt rechnen würde — mitten in der Break-even-Range von oben, diesmal ohne jede Modell-Annahme.
Datenbasis: Goldquelle 154.csv, Snapshot 11.07.2026, nur Deals erstellt 01.01.–11.07.2026 (nur so ist die Termin-Basis wirklich vergleichbar — deshalb weichen die Wins hier von der Jahresbilanz oben ab, die nach Gewinn-Datum zählt), gewonnene Deals mit DB > 0, inkl. Upsells. Philips Kosten mit 82.000 €/Jahr all-in (Dossier-Stand); bekäme er zusätzlich Provision oben drauf, verschiebt sich der Kipppunkt weiter zu meinen Gunsten.
Womit wir beim tatsächlich besten Absatz unserer gesamten Diskussion wären:
Gedankenexperiment · der Gratis-Philip
+181.000 € / Jahr
mehr für die Firma — nach Abzug meiner vollen 13 % Provision. Selbst wenn Philip zu null Gehalt arbeitet.
Nehmen wir das EXTREMSTE Beispiel, das wir uns vorstellen können — Philip arbeitet umsonst, NULL Gehalt:
Gebt ihr mir dieselben Leads statt ihm, bringe ich der Firma rund 181.000 € im Jahr mehr — und das NACH Abzug meiner vollen 13 % Provision. Der Grund: Aus denselben rund 280 Terminen werden bei mir rund 135 Abschlüsse, bei ihm rund 70. Diese rund 65 zusätzlichen Abschlüsse (mit jeweils höherem VK und DB) auf demselben, bereits bezahlten Lead-Topf sind der ganze Punkt. Sie sind so viel wert, dass sie nicht nur meine Provision mit Leichtigkeit tragen — sondern das Gehalt eures vermutlich teuersten Angestellten noch dazu. Zur Klarstellung, was das für euch bedeutet:
Damit ihr begreift, wie absurd der Abstand ist: Es wäre für euch sogar wirtschaftlicher, mich auf 13 % alle Leads abarbeiten zu lassen und Philip bei vollem Gehalt den ganzen Tag nur Däumchen drehen zu lassen. Selbst in diesem Szenario macht ihr 100.000€ mehr Gewinn.
Oder noch besser - ihr stellt euren "zweiten Philip" an, lasst BEIDE den ganzen Tag im Büro auf Firmenkosten nur Netflix schauen. Selbst dann, mit zwei voll bezahlten Nichtstuern auf der Lohnliste, bliebe euch mit mir mehr in eurer Tasche. Und hier - und ich muss es nochmals betonen - vergleiche ich mich nicht mit einem schlechten Closer - Philip gehört wie erwähnt zu den TOP 30% mit seiner aktuellen Leistung - es beweist einzig nur, wie herausragend meine Leistung ist.
Wirtschaftlich gesehen wäre es für euch also die derzeit klügste Entscheidung, mich trotz 13 % Provision maximal auszulasten und nur das, was ich nicht schaffe, Philip zu geben. Wenn man bedenkt, dass Philip neben Sales noch viele weitere Fähigkeiten hat, Prozesse verbessern und mit KI Workflows automatisieren kann, dann würdet ihr daraus nochmal weiteren Profit schlagen.
Real, nicht im Gratis-Gedankenexperiment, sieht es so aus: Auf 13 % bringe ich der Firma bei Vollauslastung einen Deckungsbeitrag von rund 1,25 Mio €, abzüglich meiner kompletten Provision rund 769.000 € Gewinn im Jahr. Philip — oder ein zweiter Philip — käme selbst bei voller Leistung ab Tag 1 auf rund 588.000 € Deckungsbeitrag - also die Hälfte, und davon liefe noch sein Fixgehalt ab; realistischer aber bleiben euch je nach Anlernzeit nur 373.000 bis 506.000 € netto. Das sind 263.000 bis 396.000 € im Jahr, die die Firma mit mir mehr behält — nicht weniger.
Pro Sale bin ich also zwar teurer mit 13 %, pro Lead/ pro Arbeitszeit aber deutlich günstiger bzw wirtschaftlicher: Beides ist gleichzeitig wahr, da gibt es keinen Widerspruch. Pro Jahr bringe ich damit nicht nur mehr Deckungsbeitrag als er — ich bin auch nicht „die Notlösung", der man nur die überschüssigen Leads geben sollte. Trotz 13 % solltet ihr mich maximal auszulasten versuchen, bevor der Lead an irgendjemand anderen geht — selbst wenn dieser kostenlos arbeitet.
Ein Vergütungssystem beweist sich nicht am besten Closer, sondern daran, ob es unter Last fair bleibt. Also zwei Tests: erst die Hochrechnung — als Annahme klar markiert, denn ein Stresstest ist immer eine Annahme. Danach die echten 2026er-Zahlen, ohne jede Annahme.
Was passiert, wenn drei sehr unterschiedliche Closer dasselbe Terminvolumen bekommen — jeder mit seiner real gemessenen Win-Rate und seinen realen Pro-Win-Werten? Verdient dann jemand „zu viel"? Prüft es selbst — bei jeder Terminanzahl von 0 bis 500:
| Philip · Festgehalt | Philip · Tier-System | Christoph · Tier-System | Julian · Tier-System | |
|---|---|---|---|---|
| Termine pro Jahr | 280 | 280 | 280 | 280 |
| Win-Rate (Ansatz) | 32,5 % | 32,5 % | 28,2 % (historisch) | 48,0 % |
| Wins | 91 | 91 | 79 | 134 |
| Σ VK netto | 2 372 279 € | 2 372 279 € | 2 039 853 € | 4 015 334 € |
| Σ DB | 829 192 € | 829 192 € | 634 049 € | 1 382 842 € |
| Marge → Multiplikator | 35,0 % → 1,0× | 35,0 % → 1,0× | 31,1 % → 0,85× | 34,4 % → 1,0× |
| Einstufung | — (Vollkosten fix) | T3 · 5,0 % | T2 · 4,0 % | T6 · 13,0 % |
| Kosten / Provision | 82 000 € | 118 614 € | 69 355 € | 521 993 € |
| Bleibt der Firma (DB − Vergütung) | 747 192 € | 710 578 € | 564 694 € | 860 848 € |
| Firmen-Anteil am DB | 90,1 % | 85,7 % | 89,1 % | 62,3 % |
Annahmen, offen gelegt: Terminanzahl frei wählbar, für alle drei gleich. Win-Rate-Ansätze: Philip 32,5 % (Einstufung aus der Tier-Tabelle des Dossiers — bewusst wohlwollend; in der identischen Roh-Messung wie bei Christoph läge Philip lifetime bei 25,0 %, also unter Christophs 28,2 %), Christoph 28,2 % (historische Pipedrive-Quote 11/2023–07/2026: 78 gewonnen / 199 verloren), Julian 48,0 % (Dossier-Stand — der aktuelle Rolling-12M-Stand läge mit rund 52 % darüber; bewusst konservativ). Pro-Win-Werte aus den echten 2026er-Wins (Stand 09.07.): Julian Ø VK 29.876 € / Ø DB 10.289 € (68 Wins), Philip Ø 26.069 € / 9.112 € (39 Wins), Christoph Ø 25.834 € / 8.030 € (8 Wins). Provision = Tier-Satz × Margen-Multiplikator × Σ VK; die €-Werte rechnen mit der exakten Abschlussquote (Termine × WR × Ø-Werte), die Wins-Zeile ist zur Anzeige gerundet — am Bierdeckel nachrechenbar, auf ±einen Win genau. Philip-Vollkosten 82.000 €/Jahr fix, unabhängig von der Terminanzahl. Ehrlicher Hinweis: Unter ~190 Terminen ist das Tier-System für MS sogar billiger als Philips Festgehalt — die Kosten atmen mit der Leistung, das Festgehalt nicht.
Das ist die Antwort auf „verdient man da nicht zu viel?": Bei 280 Terminen verdient Christoph mit seiner historischen Quote 69 355 €, Philip mit seiner Dossier-Einstufung 118 614 €, ich mit meiner 521 993 €. Steile Kurve — aber sie ist mit Leistung hinterlegt: Für meine Vergütung muss ich bei gleicher Terminzahl mehr als das Doppelte von Christophs DB abliefern. Und egal, wohin ihr den Regler schiebt: Der Firma bleibt vom besseren Closer absolut mehr übrig — 860 848 € aus meinen Terminen gegen 747 192 € aus denselben Terminen bei Philip im Festgehalt. Wer viel verdient, hat der Firma vorher noch mehr gebracht. Das System kann gar nicht anders.
Die logische Gegenprobe zum Stresstest: Was passiert, wenn ihr statt meiner Provision einen Ersatz zu Philips Konditionen holt? Zwei Kandidaten — ein Top-20 %-Closer, der besser ist als Philip und trotzdem nur dessen Festgehalt will. Und der, den der Markt realistisch hergibt. Diese Vorschau hat ihren eigenen Regler — voreingestellt auf 280 Termine (Vollauslastung):
| Ich bleibe · T6 (13 %) | Ersatz · Top-20 %-Closer · Festgehalt | Ersatz realistisch · Festgehalt | |
|---|---|---|---|
| Termine pro Jahr | 280 | 280 | 280 |
| Win-Rate (Ansatz) | 48,0 % | 34,7 % ab Tag 1 · +7 % über Philip | 20,0 % × 95 % Ramp-up |
| Wins | 134 | 97 | 53 |
| Σ DB | 1 382 842 € | 885 322 € | 484 758 € |
| Vergütung / Kosten Jahr 1 | 521 993 € | 82.000 € | 82.000 € + 27.600 € Einmalkosten |
| Fluktuations-Erwartung (35 % p.a.) | — | — (Annahme: kündigt nie) | +27.164 € |
| Bleibt der Firma | 860 848 € | 803 322 € | 347 994 € |
| Differenz zu „ich bleibe" | ± 0 | −57 526 € | −512 854 € |
Herleitung Top-20 %-Spalte: Grenze der besten 20 % aller Closer aus derselben Markt-Normalverteilung wie in der Tier-Tabelle (μ = 28 %, σ = 8 — RAIN Group, Sunvoy, HubSpot/Outreach): 34,7 % Win-Rate. Das sind +2,2 Prozentpunkte (+7 %) über Philips Einstufung von 32,5 %. Annahmen bewusst großzügig: volle Leistung ab Tag 1 (real: 3,1–3,2 Monate Ramp-up), kündigt nie, Ø-DB wie Philip (9.112 €/Win) — und will trotzdem nur ein Festgehalt, was High-Performer am realen Markt praktisch nie tun. Realistische Spalte: Markt-Closer 20 % Win-Rate (RAIN/Sunvoy-Welt), Jahr-1-Leistung 95 % (4 Monate × 85 % Anlernphase), Ø-DB wie Philip. Einmalkosten: Onboarding/Training 18.000 € + interne Recruiting-Zeit 9.600 €. Fluktuations-Erwartung: 35 % Jahres-Fluktuation × 77.610 € Replacement-Aufschlag. Alles dieselben Quellen und Sätze wie in der Stufen-Rechnung des Dossiers.
Selbst der Traumkandidat — ein Top-20 %-Closer, besser als Philip, voll leistungsfähig ab Tag 1, kündigt nie und begnügt sich absurderweise mit einem Festgehalt von 3k netto — lässt der Firma bei 280 Terminen rund 57.500 € pro Jahr weniger als ich bei 13 %. Und der Kandidat, den der Markt realistisch hergibt, kostet euch im ersten Jahr rund eine halbe Million Euro Differenz. Meine 13 % sind nicht die teure Option — sie sind die billigste, die es real gibt.
Zum Schluss der simpelste Beweis, den es gibt. Keine Win-Rate, keine Prognose, keine Methodik-Diskussion, nichts Berechnetes — nur gezählte Termine, gezählte Wins, addierter VK, addierter DB, ein Prozentsatz. Und damit die Frage „welche Zählweise stimmt denn nun?" gar nicht erst aufkommt: Hier sind alle drei, zum Umschalten. Das Ergebnis ist bei jeder dasselbe.
Das Finale · Reale Rohdaten statt Lesarten
+122.856 € / halbes Jahr
mehr in der Firmenkasse aus meinen Deals als aus Philips Festgehalt-Halbjahr — nach Abzug meiner vollen 13 % Provision. Gezählt, nicht gerechnet — in jeder der drei Zählweisen.
| Philip · Festgehalt (Ist) | Philip · Tier-System | Julian · Tier-System | |
|---|---|---|---|
| Termine (angelegte Deals, ohne Upsells) | 129 | 129 | 146 |
| Wins | 39 | 39 | 68 |
| Σ VK netto | 1.016.689 € | 1.016.689 € | 2.031.537 € |
| Σ DB | 355.355 € | 355.355 € | 699.626 € |
| Marge → Multiplikator | 35,0 % → 1,0× | 35,0 % → 1,0× | 34,4 % → 1,0× |
| Einstufung | — (Vollkosten anteilig) | T3 · 5,0 % | T6 · 13,0 % |
| Kosten / Provision | 42.685 € | 50.834 € | 264.100 € |
| Bleibt der Firma (DB − Vergütung) | 312.670 € | 304.521 € | 435.526 € |
| Firmen-Anteil am DB | 88,0 % | 85,7 % | 62,3 % |
Alle 2026er-Wins inkl. Upsells, ohne VK-Untergrenze (Firmen-Geld-Welt, Goldquelle-Snapshot 09.07.; per 11.07. kamen zwei weitere Julian-Wins dazu — die Rechnung ist also die konservative Untergrenze). Termine = im Zeitraum angelegte Deals (ohne Upsells — die haben keinen eigenen Termin; deshalb weicht die Termin-Zahl von den Tabellen oben ab, die alle Deals zählen). Philip-Vollkosten 82.000 €/Jahr anteilig 190 Tage. Philip mit T3/5,0 % gemäß Tier-Tabelle des Dossiers, Julian mit dem Forderungswert T6/13,0 %.
Das ist der Kern — und dafür braucht es weder eine Lesart noch eine KI, nur die Grundrechenarten: Ja, ich verdiene in diesem System ein Vielfaches von Philip. Und der Firma bleibt aus meinen Deals trotzdem deutlich mehr übrig als aus dem Festgehalt-Konstrukt — 435.526 € gegen 312.670 €, schwarz auf weiß, aus 146 Terminen gegen 129. Nicht weil das System mich bevorzugt, sondern weil es niemanden bevorzugt: Es zahlt exakt das aus, was vorher an DB reingekommen ist. Fair für Philip, fair für jeden neuen Closer, fair für euch — und ja, auch fair für mich.
Und noch etwas zur Einordnung: Ich fordere hier keine Zahl — ich fordere ein System. Die 13 % sind nichts anderes als die Einstufung, die meine Zahlen im Provisionsmodell aktuell ergeben (T6) — nach exakt denselben Regeln, die Philip bei T3 und Christoph bei T2 einordnen. Und das Modell reevaluiert sich jedes Quartal an den realen Zahlen, in beide Richtungen: Fällt meine Quote, fällt meine Einstufung ganz von selbst — diese Absicherung ist für euch fix eingebaut.
Und meine Forderung ist auch nicht dreist. Dreist wäre, wenn ich jetzt — wo die Zahlen auf dem Tisch liegen — argumentieren würde, wie ich in der Vergangenheit unterbezahlt wurde, wie entscheidend meine Leistung und erwirtschafteten Mehrgewinne in knappen Monaten war, wie meine Vorschläge in der Vergangenheit ignoriert wurden (was uns alle drei de facto viel Geld gekostet hat, wie sich nachrechnen lässt!) und zuletzt auch die Methodik von Stefan, wie er meine Provision bisher klein gehalten hat. Dreist wäre, wenn ich das jetzt umdrehe und sage: Im Moment könnt ihr es euch eigentlich nicht leisten, mich gehen zu lassen — die Leads stapeln sich, Philip wird bald Papa (was seinen Fokus verändern wird), Bernhard kommt nur noch halbtags zurück, der Overhead wird gerade größer mit den neuen Mitarbeitern, Stefan zieht sich zurück, neue Sales-Mitarbeiter sind nicht einfach zu finden (zzgl. Fluktuationsrisiko, Einlernphase etc.). Seien wir ehrlich: im besten Fall ist euer Verlust nur Gewinnentgang, im schlimmsten Fall..... das könnt ihr selber einschätzen, auch wenn ich den schlimmsten Fall nie hoffen würde.
Dreist wäre es also, wenn ich diese Not ausnutzen würde, wie es vielleicht umgekehrt getan wurde — dann würde ich 20% oder mehr jetzt als Sonderdeal beanspruchen und wäre selbst damit sogar noch die beste Wahl. All das mache ich aber nicht, sondern stattdessen habe ich ein System gebaut, das fair für alle ist, das euch nachweislich bei steigender Leistung eines Closers immer ebenfalls gewinnen lässt und ein Provisionssystem, mit dem man weitere High Performer pullen kann die, wie ich, nach Leistung bezahlt werden wollen und nicht mit einem Fixgehalt.
1. Dass das neue System ab dem 13. April 2026 gilt — dem Tag, an dem Christoph zu mir kam, um meine Provision zu kürzen.
Warum dieser Tag? Weil er für mich symbolisch ist. Ich war die ganze Zeit über eure beste Option: Ich habe den meisten Umsatz generiert, das wenigste Geld daran verdient — und in schlechten Monaten sogar gar nichts. Null Risiko für euch, null Fixgehalt, null Kostenposition. Und kaum sind zum ersten Mal genug Leads da, um einen zweiten Philip überhaupt auszulasten, kommt an diesem 13. April die Ansage, meine Provision zu kürzen — sonst stellt ihr jemand anderen ein.
Jetzt, wo bewiesen auf dem Tisch liegt, dass ein zweiter Philip nicht annähernd so viel bringt wie ich mit 13 %, gilt das neue System für mich ab genau diesem Tag. Keine Nachzahlungs-Forderung — ein kleines Zeichen, dass die Vergangenheit nicht ganz unter den Tisch fällt. Ich schätze und respektiere euch, aber geschäftlich seid ihr schon knallhart - zu Beginn, in meiner schwierigsten Phase, lag meine Vergütung bei 200€ pro Verkauf, der Hälfte dessen, was ein Tippgeber erhält. Alles okay, ich bin nicht böse, aber muss scheinbar lernen, wenn wir auf Augenhöhe arbeiten wollen, geschäftlich auch ein wenig die Ellbogen auszufahren - und auch wenn ich es mit meinem Vorschlag der 13% schon nicht tue, dann zumindest mit diesen 3 Punkten.
2. Keine Abzüge bei der Provision, wenn es Christophs Unterstützung vor Ort benötigt.
Das ist hinsichtlich meiner Zahlen schon nicht fair, aber auch destruktiv — weil ich dann mein Tunlichstes vermeiden werde, dass das passiert, und uns allen so auch mal Wins durch die Lappen gehen. Im Verhältnis ist mein Risiko in Zahlen dabei aber geringer als eures, denn mein Anteil an Provision ist geringer als der DB, der euch dabei verloren geht. Und zuletzt, weil es diese Klärung vor Ort im Fall auch nach Abschluss benötigt — und du, Christoph, mit jedem Deal so oder anders verdienst, ob du vor Ort, im Büro oder gar nicht (direkt) dazu beiträgst. Dazu kommt die Gegenseitigkeit: Ich verrechne umgekehrt ja auch nichts, wenn ich ans Telefon gehe für Kunden, die gar nicht meine sind, wenn ich Philips Kunden berate, während er nicht da ist, oder ihm — wie zuletzt — mit dem letzten Schubser sogar den finalen Abschluss hole; auch sonstige Nebenarbeiten rechne ich nicht ab. Im Gegenzug ist es für mich völlig in Ordnung, wenn du, Christoph, mal vor Ort ein bisschen mehr übernimmst, wenn es dem Abschluss dient — denn bei einem Win gewinnen wir ohnehin alle. Weiters wurde, wie erwähnt, immer ein Puffer eingebaut — ein zusätzlicher Abzug bei meiner Provision wäre damit doppelt.
3. Ein fixer Zahltag: Meine Provisionen werden künftig am 01. des zweiten Monats nach Abschluss überwiesen — und die Überweisung übernimmt jemand anderer als Stefan. Bis dahin ist im Schnitt bei der Mehrheit der Deals die Anzahlung bereits erfolgt. Und warum jemand anderer als Stefan? So ehrlich muss ich sein: Bisher musste ich meinen Provisionen regelmäßig wochenlang nachlaufen — zig Anrufe, Erinnerungen, Wartezeit. Das kostet mich Zeit und Nerven und belastet auf Dauer auch die Freundschaft. Ein fixer Zahltag bei einer Person, die das operativ ohnehin abwickeln kann, nimmt das Thema komplett aus der persönlichen Ebene raus — dann muss ich nie wieder erinnern, und zwischen Stefan und mir geht es beim Reden wieder um alles, nur nicht ums Geld.
Wenn es also wirtschaftlich kein Argument gegen meinen Vorschlag gibt — und lasst uns davon ausgehen, ihr könnt das gerne nachträglich noch wochenlang auf den Kopf stellen und gegen mein Dossier prüfen — was bleibt dann an Gründen?
Fairness gegenüber den anderen? Erledigt sich im Dossier: Das System ist fair für alle, weil alle dieselben Verdienstmöglichkeiten haben wie ich — bei selber Leistung.
Verhältnismäßigkeit? Verhältnis zu was? Im Verhältnis zu dem, was euch bei mir übrig bleibt, geht die Rechnung ja auf. Verhältnismäßig zur Zeit, die ich für einen Abschluss brauche? Die Rechnung ist zugegeben ganz nett — aber ihr bezahlt mich nicht für die Stunden, die ich für einen Abschluss brauche, sondern für die Jahrzehnte an Erfahrung, die nötig waren, um jetzt pro Stunde so viel zu verdienen. Nein — tatsächlich bezahlt ihr mich gar nicht für meine Zeit, sondern rein für das, worum es schlussendlich geht: wie viel Geld ich euch in die Taschen spüle. Und ich bringe euch am meisten — selbst mit 13 %, ja sogar noch mit 16 %, 20% oder gar 23%. Im Verhältnis zum Gesamtertrag? Ja, ich verstehe, dass Provisionen von 13 % oder mehr als ein Drittel des Kuchens sind — aber wenn selbst die Hälfte meines Kuchens größer ist als der gesamte Kuchen eines anderen, dann ist das eine reine Neiddebatte.
Im Verhältnis zu euch? Da vergleichen wir dann — wenn überhaupt — Cashflow mit Asset-Aufbau und Dividende. Und selbst dann wären wir wieder beim Kuchen und der Neiddebatte.
Was sind also die noch verbleibenden Gründe — Neid, Missgunst? Wollt ihr auf diesen Attributen eine geschäftliche Entscheidung treffen, oder zählt dann schlussendlich doch das, was ihr sagt — nämlich, was am Ende für euch übrig bleibt? Und das ist, selbst wenn Philip gratis arbeiten würde — am Ende mehr. Punkt.
Mathematisch entwaffne ich euch. Seien wir ehrlich — da könnt ihr noch so lange rumrechnen:
Schach und matt. Sorry not sorry.
So weit die Zahlen — jetzt das Persönliche. Bewusst kurz.
Ihr habt gesehen, warum ich so viel verdiene: wegen meiner Leistung als Closer — nicht, weil meine Provision zu hoch ist. Das ist der ganze Punkt dieser Verhandlung.
Ich bin gerne Teil dieses Teams. Ich bin stolz darauf, wie stark wir gewachsen sind — und dass ich von Beginn an daran mitbauen durfte. Und ich bin wieder top motiviert: Anders als letztes Jahr bin ich bereit, voll einzutauchen. Das ist kein Versprechen — ihr seht es bereits an den Zahlen.
Genauso ehrlich: Es stehen gerade andere Türen offen, hinter denen meine Leistung wertgeschätzt wird und ich genauso viel verdienen kann — wenn nicht mehr. Ich sage das nicht als Drohung, sondern damit klar ist: Ich bleibe aus Entscheidung, nicht aus Not. Die Zeit, in der man darauf spekulieren konnte, dass ich sowieso bleibe, ist vorbei.
Ich will mit euch weitermachen. „Aber nicht zu jedem Preis" — wobei: Letzteres ist eure Wortwahl. Ich denke, ich habe bewiesen, dass ich meinen Preis wert bin — 13 % ist weit unterhalb von „zu viel". Bewiesen ohne Hochrechnungen, ohne Annahmen — anhand eurer eigenen Rohdaten.
Auch ich mache längst nicht nur Sales: Ich baue nebenbei mit KI Skills und Workflow-Automationen, die unsere Arbeit bei Mission Solar leichter machen. Fragt nicht mich, was das wert ist — fragt Philip. Seine Reaktion, als ich ihm zuletzt gezeigt hab, was ich so baue: (Slack, Wort für Wort)
„WTF 🫠 Wie crazy bist du denn? 😄 alter das ist schon next level automation"
Ich baue diese Dinge nicht, um hier in dieser Verhandlung zu punkten. Ich baue sie, weil ich seit heuer wieder voll im Business bin — das seht ihr ja bereits an den Zahlen und werdet ihr auch dann in anderen Bereichen sehen, wenn ihr mich nicht vergrault.
Übrigens — weil ich jetzt schon wieder über 30 Stunden an dieser Antwort gesessen habe (nachdem ich bereits über 200 Stunden, also rund fünf Wochen, am Dossier gearbeitet habe), habe ich anhand der heurigen Zahlen, Quoten und Terminanzahl einmal ausgerechnet, was mich eigentlich jeder Tag kostet, den ich — statt zu verkaufen — dafür nutze, hier mit euch zu verhandeln. Lasst mich aufzeigen, was nur euch jeder Tag kostet, an dem ihr mich von meiner eigentlichen Arbeit abhaltet — bzw. was euch pro Tag verloren geht, wenn ihr mich gehen lasst:
| pro Werktag | Betrag |
|---|---|
| Umsatz für Mission Solar | ~ 19.400 € |
| Deckungsbeitrag (vor Provision) | ~ 6.700 € |
| Deckungsbeitrag, der euch nach meiner vollen 13 % Provision bleibt | ~ 4.100 € |
Realisierte 2026er-Zahlen (154.csv, Snap 11.07.): 712.968 € Deckungsbeitrag aus bereits abgeschlossenen Deals ÷ 107 effektive Werktage — 137 Werktage von 01.01. bis 11.07., minus rund 6 Wochen (30 Werktage) für Dossier- und Rebuttal-Bau. Bewusst konservativ — die offene Pipeline ist darin noch gar nicht enthalten.
19.000€ an Umsatz hole ich für euch gerade rein - pro Werktag, an dem ich arbeite. Nebenbei hab ich noch ein zweites Standbein aufgebaut in dem ich nicht viel weniger verdiene.
4.100€ pro Tag. So viel verliert ihr — netto, in eurer eigenen Tasche — an jedem einzelnen Tag, an dem ihr mich vom Arbeiten abhaltet.
Und falls du einwendest, Christoph, du könntest meine Termine ja selbst übernehmen — dann wird es nicht null, aber deutlich weniger. Rechnen wir fair, mit deiner realen, historischen Abschlussquote aus Pipedrive (28,2 % — dieselbe, die auch der Stresstest oben nutzt) und deinen echten 2026er-Werten pro Abschluss: Mit mir bleiben euch nach meiner vollen 13 % Provision 4.145 € pro Tag. Mit dir auf denselben Terminen — und dabei ziehe ich nicht einmal irgendwelche Kosten für dich ab — nur 3.302 € pro Tag. Macht 843 € pro Tag, die euch entgehen. Und das alles nur, falls du neben Geschäftsführung, Planung und allem anderen überhaupt noch die Zeit für diesen zusätzlichen Vollzeitjob hättest.
4.145€ pro Tag. So viel entgeht euch also ab dem Tag, an dem ihr mich verliert bis ihr Ersatz gefunden habt. Nicht in der Theorie: Das ist das, was ich euch dieses Jahr nachweislich pro Tag in die Kasse gelegt habe.
Und mit einem externen Ersatz statt dir, Christoph? Praktisch dasselbe Bild: 824€ pro Tag, die euch entgehen - selbst wenn ihr es für realistisch haltet, dass dieser Ersatz Philips Quoten hat und auch noch ab Tag 1 volle Leistung bringt. Egal, wer übernimmt - es kostet euch mindestens 824€ pro Tag.
Also, im Interesse von uns allen: Lasst uns die Sache zum Abschluss bringen.
Das ist keine Gehaltsverhandlung. Ich bin kein Mitarbeiter der um mehr Gehalt bittet.
Ich bin ein Geschäftspartner, das ist mein Angebot.
Die Entscheidung liegt bei euch - bis dahin habe ich Nadine geschrieben sie soll mir keine Termine mehr eintragen, ich widme mich erstmal anderen Dingen, wo meine Leistung bereits wertgeschätzt wird.
Ich hab hier schwarz auf weiß bewiesen, dass ich die beste Option für euch bin.
Eure Antwort zeigt — ob ihr auch die beste Option für mich seid.